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EU-Projekte im Rahmen des Operationellen Programms „Infrastruktur und Umwelt“

Im Rahmen der EU Finanziellen Vorausschau für den Zeitraum 2014-2020 Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde AG wird um finanzielle Unterstützung für folgende Projekte beantragen:  

  • Im Rahmen des Programms Connecting Europe Facility Seehäfenvorstand Stettin und Swinemünde AG  zusammen mit dem schwedischen Partnern planen zum Projekt mit dem Arbeitstitel „Eine nachhaltige Seeautobahn basierende auf Sanierung der Hafeninfrastruktur, Entwicklung des trimodalen Transportes und Integration der Hinterkorridore“ beantragen.

Der polnische Teil unter dem Titel: „Die Anpassung des Fährterminals in Swinemünde zur Bedienung des trimodalen Transportes“.
Ziel der Investition ist die Anpassung der vorhandenen Infrastruktur des Fährterminals in Swinemünde zur Bedienung des trimodalen Transportes, da unter Fähre und Passagierschiffe bis 270 m lang.  Investitionsfläche: der Nordteil des Fährterminals, Stellungen Nr. 5 und 6 mit derer Hinterfläche.
Der geplante Realisierungstermin: 2017-2020.

  • Ausbau und Modernisierung der technischen Infrastruktur der Seehäfen Szczecin und Świnoujście

Das Vorhaben umfasst die Errichtung neuer sowie die gezielte Modernisierung der bestehenden technischen Infrastruktur; hierzu zählen vor allem die Wasser- und Abwassernetze, Regenwasserkanalisation einschließlich Entwässerung des Hafengeländes, Strom- und Telekommunikationsnetze sowie die Löschwasserversorgung. Im Rahmen dieses Bauvorhabens soll die technische Infrastruktur der Seehäfen in Szczecin und Świnoujście umfassend instandgesetzt sowie entsprechend ergänzt werden.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2017-2020.

  • Verbesserung des Zugangs zum Hafen Szczecin im Bereich des Kanał Dębicki (Breslauer Fahrt)

Das Vorhaben zielt auf eine Modernisierung der Kaianlagen (Czeskie- und Słowackie-Kai) auf einer Gesamtlänge von 985 m (Anlegelänge); die Solltiefe beträgt künftig 12,5 m, die Tragfähigkeit 40 kN/m2. Ebenso soll im Rahmen dieses Vorhabens die technische Infrastruktur der Kaianlagen entsprechend modernisiert und die RoRo-Rampe rückgebaut werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, den gesamten Kanal auf eine Breite von 200 m auszubauen sowie die Fahrrinne auf 12,5 m zu vertiefen, so dass ebenso größte Schiffe abgefertigt werden können.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.

  • Verbesserung des Zugangs zum Hafen Szczecin im Bereich des Basen Kaszubski (Reiherwerderhafen)

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Kaianlagen (Katowickie- und Chorzowskie-Kai) auf einer Gesamtlänge von 840 m sowie einer Anlegelänge von 735 m modernisiert werden; beide Kaianlagen zählen zu den am stärksten frequentierten Umschlagplätzen des Hafens Szczecin. Die Solltiefe der Fahrrinne beträgt auch hier künftig 12,5 m, die Tragfähigkeit 40 kN/m2.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.

  • Errichtung einer Exportanlage für Flüssiggas im Außenhafen Świnoujście

Im Rahmen des Bauvorhabens sollen auf einer Anlegelänge von insgesamt ca. 100 m Dalbenliegeplätze errichtet werden; der Gesamtabstand zwischen den Liegeplätzen beträgt ca. 220 m. Die einzelnen Liegeplätze verfügen über Anlagen, die ein sicheres Anlegen sowie eine sichere Beladung der jeweiligen Schiffe gewährleisten. Somit soll eine gezielte Umverteilung von Flüssiggas im Ostseeraum sowie eine Lagerung biogener Brennstoffe ermöglicht werden.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.

  • Ausbau der Hafeninfrastruktur  im Bereich des Kanał Dębicki (Breslauer Fahrt) im Hafen Szczecin

Das Bauvorhaben sieht die Errichtung eines Norwegenkais mit einer Gesamtlänge von 240 m und einer Solltiefe von 12,5 m vor; darüber hinaus soll die erforderliche Infrastruktur zum Be- und Entladen von ebenso klassischem Stückgut sowie von Schwergut errichtet werden. Hierbei ist darüber hinaus geplant, den Kanal auf seiner gesamten Länge auf 200 m zu verbreitern.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.

  • Bau eines Tiefwasserhafens im Außenhafen Świnoujście

Im Rahmen dieses Vorhabens soll zunächst eine 1.300 m lange Dichtwand parallel zum östlich verlaufenden Wellenbrecher errichtet werden; das gesamte Gelände wird daran anschließend mit ca. 2 Mio. m3 vom Meeresgrund aufgenommenen Baggergut aufgefüllt, so dass ein 20 ha großes neues Areal entsteht, das wiederum für den Bau dreier neuer Kaianlagen im Außenhafen (einschließlich Schiffsliegeplätze) genutzt werden kann. Wesentlicher Bestandteil des Bauvorhabens ist die Errichtung eines ersten Tiefwasserhafens mit einer Gesamtlänge von ca. 400 m und einer Solltiefe der Fahrrinne von zunächst 14,5 m, die künftig auf 17,0 m abgesenkt werden soll.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.

  • Errichtung von Hafeninfrastruktur im Basen Górnośląski (Steinbruchhafen) im Hafen Szczecin

Im Rahmen dieses Vorhabens soll das Basen Notecki (Netzehafen) aufgeschüttet sowie ein neuer, Dolnośląskie-Kai mit einer Gesamtlänge von 308 m sowie einer Solltiefe von 10,0 m einschließlich begleitender Infrastruktur errichtet werden. So entsteht gemeinsam mit dem Basen Górnośląski eine insgesamt ca. 600 m lange Kaianlage, an der gleichzeitig drei Schiffe mit einem Fassungsvermögen von bis zu 15.000 Tonnen anlegen sowie be- und entladen werden können.
Geplanter Umsetzungszeitraum: 2018-2020.